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HOTEL IL CAMINETTO - INSEL ELBA: TREKKING AUSFLÜGE

AUSFLUG DER BERG CAPANNE

Ausgangspunkt: Marciana (408 m. s.l.m.); Zielpunkt: Pomonte.

- Wegstrecke: 15,8 km.;
- Schwierigkeitsgrad: mittel;
- Höhenunterschied: 610 m.;
- Max. Höhe: Monte Capanne;
- Wegbeschaffenheit: Pfade und Saumpfade;
- Sehenswertes: Historische, natürliche und geologische Sehenswürdigkeiten.

Marciana ist das höchst gelegene Dorf Elbas. Es erhebt sich an der nördlichen Küste des Granitgebirges des Monte Capanne. Durch enge Gässchen erreichen wir die Befestigung, die 1200 konstruiert wurde. Bevor man sich auf die mühelosen Pfade begibt, durchquert man das grüne Tal von Pedalta, Valle di Pedalta bis zur Einsiedelei von San Cerbone (531 m). Diese wurde von den Benediktinern im Jahre 1412, nahe der Grotte in der der Einsiedler die letzten Tage seines Lebens verbrachte, aufgebaut.

Trekking Insel Elba


Der Aufstieg zum Capanne, dem höchsten Gipfel Elbas, beginnt entlang eines Pfades, gesäumt von Kastanien. Hier trifft man nicht selten auf Damhirsche. Der Pfad mit seinen Steineichen wird von weiteren steilen Pfaden Macei durchquert (angefüllt mit abgerutschten Granitfelsplatten), hier ist es ein leichtes, den richtigen Weg zu verlieren.

Nach circa 40 Minuten Fußmarsch von der Einsiedelei entfernt trifft, man auf ein kleines Ziegenställchen - ein Zufluchtsort der alten Hirten - und auf einen eingefriedeten Raum für das Vieh. Danach befindet sich der Pfad auf Aussichtshöhe und wird vom üppigen grünen Tal Nivera beherrscht bis man den Gipfel des Monte Capanne erreicht. An reinen, klaren Tagen kann man von hier aus einen unbezahlbaren Ausblick auf die gesamte Insel Elba, die anderen Insel des Archipels, Korsika und einen guten Teil der Toskanischen Küste genießen. Ohne Frage wird man mit diesem Ausblick für die Mühen des Aufstiegs voll und ganz belohnt.

Der Abstieg findet schnell über den Filicaie (870 m) statt, ein kleines Hochplateau zwischen dem Capanne und dem Monte Calanche. Man folgt dem Pfad in Richtung der Zufluchtsorte, die sich unter und in den Felsen befinden, um Grottaccia (647 m) zu erreichen. Hier überquert man den kahlen Rücken des Cenno, wo sich ungestört lebend die Mufflon, unter den Augen der Mäusebussards und Falken, aufhalten. Der Pfad endet im antiken Dörfchen Mure (631 m) die größte und höchstgelegene Befestigung Elbas.

Das Dörfchen, wurde von den Villanoviane bevölkert und im Jahre 453 v. Chr. von den Siracusani zerstört und nie wieder aufgebaut. Aus der Originalstruktur sind gute Teile des Mauerrings erhalten, ebenso zahlreiche, bearbeitete Steine. Der Platz wurde in den darauf folgenden Epochen von Hirten als Zufluchtsort und Stallungen für das Vieh genutzt.

Der Abstieg findet über das Valle di Poio, Tal von Poio statt, welches von einem reichen Wasserstrom auch während der Sommermonate durchfurcht wird. Hier sehen Sie beeindruckende kleine Wasserfälle und kleine Teiche, die sich stets wiederholen.

Pomonte wird von diesem großen Tal bestimmt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es vom Meer terrassenförmig bis zu einer Höhe von 640 Metern gebildet und mit Weinbergen kultiviert. Heute ist es zum größten Teil verlassen ist aber auf jeden Fall ein Zeugnis der immensen Mühen, die die elbanischen Bauern auf sich genommen haben. Unser Ausflug endet in Pomonte, zwischen kleinen, weißen Häuschen und einem Meer voller Fabeln.

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